Worum geht’s?

Ab 1. September werden wir Ihnen die zwei Prozent Differenz zur alten Mehrwertsteuer wieder berechnen und den Betrag spenden.
Wir hoffen, Ihnen leuchtet diese Idee genauso ein wie uns.

Wieso jetzt?

Wir möchten uns entschieden gegen die Idee stellen, dass wir durch mehr und vielfach unsinnigen Konsum, die Wachstumskurve nach oben drücken sollen. Wir halten die Mehrwertsteuersenkung deshalb auch für völlig ungeeignet, um ein nachhaltiges Wirtschaften zu befördern. Es ist schon lange an der Zeit umzusteuern, hin zu einer am Gemeinwohl orientierten Wirtschaftsweise, hin zu mehr sozialer Verantwortung, hin zu regionalen Wertschöpfungsketten, die auch in Krisenzeiten eine nachhaltige und stabile Versorgung ermöglichen. Deshalb nutzen wir die Mehrwertsteuersenkung als Anlass, um aktiv umzusteuern.

WIR STEUERN UM!

Wo geht das Geld hin?

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Xäls ist die Regional-Genossenschaft in Neckar-Alb. Xäls setzt sich ein für nachhaltige Wertschöpfung, Bio-Landwirtschaft und ökologische Entwicklung in Reutlingen, Tübingen und Zollernalb. Dazu arbeiten Verbraucher und Verarbeiterinnen, Erzeuger und Händlerinnen zusammen.

www.xaels.de
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monatlich wechselnde Partner-Organisation

Neben der regionalen Perspektive ist es uns auch wichtig über den Tellerrand hinauszuschauen. Deswegen unterstützen wir jeden Monat wechselnde Organisationen, die nicht nur bei uns vor Ort tätig sind. Die jeweilige Organisation machen wir in unseren Läden kenntlich.

Organisationen

Das im Rahmen der Wir steuern um-Kampagne gesammelte Geld soll Organisationen zugutekommen, die sich aktiv für ein menschlich solidarisches Miteinander im Heute einsetzen und für eine gerechtere und nachhaltigere Welt von morgen.

September

Terre des Femmes e.V. – Städtegruppe Tübingen/Reutlingen

Frauenrechte sind Menschenrechte. Terres des Femmes e.V. setzt sich für eine gerechte Welt ein, in der Mädchen und Frauen das Recht haben, selbstbestimmt, frei und in Würde zu leben. Die Städtegruppe Tübingen/Reutlingen beschäftigt sich besonders mit den Themen „Frauenhandel und Zwangsprostitution“, „Gewalt im Namen der Ehre/Zwangsheirat“ sowie „Frauenrechte und Religion“.

In Zeiten der Pandemie muss die gesamte Kulturszene ums Überleben kämpfen. Öffentliche Fördermittel sind ungewiss. Deshalb sollen mit einem Teil der Wir steuern um -Spendengelder die hauptsächlich ehrenamtlich organisierten FrauenFilmTage 2021 ermöglicht werden.

Oktober

Seebrücke Tübingen

Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, die sich mit allen Menschen auf der Flucht solidarisiert. Sie fordert sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind. Das bedeutet: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

Die ehrenamtlich organisierte Lokalgruppe Seebrücke Tübingen sorgt dafür, dass die Geflüchteten in ihrer Not nicht in Vergessenheit geraten und nicht weiter aus unserem privilegierten Alltag verdrängt werden können. Sie fordert, dass die Stadt Tübingen aktiv die Seenotrettung und Aufnahmeprogramme unterstützt. Darüber hinaus sammelt sie Geld und Sachspenden, um medizinische Hilfsgüter zu den Geflüchteten zu transportieren.

November

Asylzentrum Tübingen

Seit über 30 Jahren setzt sich das Tübinger Asylzentrum für die Belange und Bedarfe geflüchteter Menschen ein. Sie unterstützen mit Beratung und Begleitung in rechtlichen, lebenspraktischen und organisatorischen Fragen. Sie fördern gezielt mit Hilfe zur Selbsthilfe und orientieren sich dabei immer am jeweiligen Menschen, der individuellen Lebenssituation und den konkreten Bedürfnissen. Das Asylzentrum leistet einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass geflüchtete Menschen in Tübingen ankommen können und ihnen gesellschaftliche Teilhabe möglich wird.

Dezember

Difäm e.V.

Das Deutsche Institut für ärztliche Mission e.V. – kurz Difäm – ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit über 100 Jahren für Gesundheit in der Welt einsetzt. In der Zusammenarbeit mit Kirchen, Gesundheitseinrichtungen und NGOs stärkt die Organisation Gesundheitsdienste. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Prävention und Behandlung von HIV und Aids, Malaria, Tuberkulose, und anderen Infektionskrankheiten sowie von nicht übertragbaren und chronischen Krankheiten.

Angesichts der Corona-Pandemie unterstützt Difäm e.V. Gesundheitsprogramme in 17 Ländern Afrikas. Besonders wichtig sind gerade jetzt Desinfektionsmittel, Medikamente, Sauerstoff oder Lebensmittel für Menschen, deren Not durch Corona noch größer ist. Difäm e.V. unterstützt mit seinen Partnern außerdem die Finanzierung und Ausstattung von lokalen Gesundheitseinrichtungen, die Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal.

Wer wir sind?